Schrägluftbild oder Senkrechtluftbild: Wann Sie welche Drohnenperspektive für Ihre Immobilie nutzen

Was Schrägluftbild und Senkrechtluftbild für die Immobilienvermarktung bedeuten

Schrägluftbild und Senkrechtluftbild klingen nach Vermessungstechnik. Für die Immobilienvermarktung spielen sie aber eine wichtige Rolle. Denn beide Aufnahmearten der Luftbildfotografie zeigen Ihre Immobilie auf völlig unterschiedliche Weise.

Das Schrägluftbild fängt Fassade, Charakter und Umgebung ein. Das Senkrechtluftbild dokumentiert Grundstücksgrenzen und Dachflächen. Wer weiß, wann welche Aufnahme sinnvoll ist, setzt Drohnenaufnahmen gezielter ein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schrägluftbild: Zeigt die Immobilie aus einem Winkel von etwa 45 Grad. Fassade, Gebäudeform und Umgebung sind erkennbar.
  • Senkrechtluftbild: Aufnahme direkt von oben. Ideal für Grundstücksgrenzen, Dachzustand und das Gesamtlayout.
  • Kombination empfohlen: Beide Perspektiven ergänzen sich und geben Interessenten ein vollständiges Bild.
  • Für Ihre Immobilie in München oder dem Allgäu: Sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie, welche Aufnahmen für Ihr Objekt sinnvoll sind.
Zwei Perspektiven, ein Ziel: Senkrechtaufnahmen für den Überblick, Schrägluftbilder für die Wirkung.
Die Vogelperspektive zeigt Grundstücksgrenzen und Dachflächen – das Schrägbild bringt Fassade, Architektur und räumliche Wirkung zur Geltung. Für eine vollständige Immobilienpräsentation kombinieren wir beide Perspektiven.

Was ist ein Schrägluftbild?

Ein Schrägluftbild ist eine Drohnenaufnahme aus einem Winkel von etwa 30 bis 45 Grad. Die Kamera blickt schräg auf das Objekt, nicht senkrecht nach unten.

Diese Perspektive bildet die Immobilie so ab, wie ein Betrachter sie vom Boden aus wahrnehmen würde – nur aus erhöhter Position. Fassade, Dach und Umgebung sind gleichzeitig sichtbar. Das macht Schrägluftbilder besonders geeignet für Exposés und Online-Anzeigen: Sie transportieren die Ausstrahlung eines Gebäudes. Interessenten erkennen auf einen Blick, ob es sich um ein modernes Stadthaus, eine Villa mit Garten oder ein Reihenhaus handelt. Auch die Nachbarschaft und die Lage im Straßenbild werden deutlich.

Ein Beispiel aus unserer Praxis: Bei einem Ferienhaus am Gardasee hat Thomas Thaler das Schrägluftbild genutzt, um das Gebäude zusammen mit dem See und dem Hang zu zeigen, an dem es steht. Interessenten sehen sofort: Hier wache ich mit Blick aufs Wasser auf.

Immobilienfoto Haus mit Seeblick am Gardasee
Hier ermöglicht die Schrägaufnahme, dass man nicht nur das Haus und die nähere Umgebung sieht. Auch das Meer, dessen Nähe hier ein wichtiger Vorteil der Immobilienlage ist, wird sichtbar.

Was ist ein Senkrechtluftbild?

Ein Senkrechtluftbild ist eine Drohnenaufnahme direkt von oben. Die Kamera blickt im 90-Grad-Winkel auf das Grundstück.

Diese Vogelperspektive erfasst das Grundstück wie ein Lageplan: Grundstücksgrenzen, Gebäudeumrisse, Zufahrten und die Aufteilung zwischen Haus, Garten und Terrasse sind klar erkennbar. Für Käufer, die wissen möchten, wie viel Freifläche tatsächlich vorhanden ist oder wie das Grundstück geschnitten ist, liefert das Senkrechtluftbild die wichtigsten Informationen. Auch der Zustand des Dachs lässt sich aus dieser Perspektive gut beurteilen.

Beim gleichen Ferienhaus am Gardasee zeigte die Aufnahme von oben das gesamte Grundstück mit Pool, die umliegende Natur und die Nachbargebäude. So konnten Interessenten einschätzen, wie viel Privatsphäre das Anwesen bietet und wie das Grundstück aufgeteilt ist.

Immobilienfoto Haus mit Seeblick am Gardasee
Die Senkrechtaufnahme der Immobilie zeigt das direkte Umfeld und den Grundriss des Gartens, sowie die Größe des Grundstücks.

Warum Sie beide Perspektiven kombinieren sollten

Schrägluftbild und Senkrechtluftbild ergänzen sich.

Das Schrägluftbild weckt Emotionen und transportiert den Charakter der Immobilie. Das Senkrechtluftbild liefert die sachlichen Informationen, die Kaufinteressenten für ihre Entscheidung brauchen. Im Exposé wirken beide Ansichten zusammen. Gerade bei Immobilien mit großem Grundstück, besonderer Lage oder mehreren Gebäuden lohnt sich die Kombination.

Ich empfehle meinen Kunden fast immer beide Perspektiven. Das Schrägluftbild holt die Interessenten emotional ab, das Senkrechtluftbild beantwortet die praktischen Fragen. Zusammen sparen Sie sich unnötige Besichtigungen.

Übrigens: Beide Perspektiven funktionieren nicht nur für Fotos. Auch bei Immobilienvideos macht der Wechsel zwischen Schrägluftbild und Senkrechtluftbild den Unterschied. Mit einem Gimbal (einer Kamerastabilisierung) aufgenommen, zeigt ein Videoflug erst die Fassade aus der Schräge, dann das gesamte Grundstück von oben. So entsteht ein umfassender Eindruck der Immobilie in Bewegung.

Drohnenaufnahmen für Ihre Immobilie in München und Süddeutschland

Bei Freedome Pictures beraten wir Sie, welche Perspektiven für Ihr Objekt sinnvoll sind. Ob Einfamilienhaus in München, Ferienimmobilie im Allgäu oder Gewerbeobjekt: Sie erhalten alle notwendigen Drohnenaufnahmen aus einer Hand, inklusive sämtlicher Flugrechte und Genehmigungen.

Sie vermarkten eine Immobilie in München oder Südbayern? Sprechen Sie mich gerne an.

Häufige Fragen

Ideale Bedingungen sind ein leicht bewölkter Himmel und wenig Wind. Bei bedecktem Himmel entstehen weiche Schatten, die Fassaden und Grundstücke gleichmäßig ausleuchten. Starke Sonne zur Mittagszeit erzeugt dagegen harte Kontraste, bei denen Details in den Schatten verschwinden. Besonders geeignet sind die Stunden nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang – die sogenannte goldene Stunde. Das warme Licht lässt Immobilien einladend wirken. Windgeschwindigkeiten bis etwa 30 km/h sind für moderne Drohnen kein Problem. Bei stärkeren Böen leidet jedoch die Bildstabilität, und der Termin sollte verschoben werden. Regen ist grundsätzlich ausgeschlossen: Die Elektronik verträgt keine Feuchtigkeit, und nasse Dächer oder Fassaden wirken auf Fotos unattraktiv.

Die Flughöhe hängt von der Immobilie und dem gewünschten Bildausschnitt ab. Für Schrägluftbilder von Einfamilienhäusern liegt die typische Flughöhe zwischen 15 und 30 Metern – hoch genug, um Gebäude und Umgebung zu erfassen, aber nah genug für Details an Fassade und Garten. Senkrechtluftbilder werden oft aus 30 bis 50 Metern Höhe aufgenommen, damit das gesamte Grundstück ins Bild passt. Bei größeren Anwesen oder Gewerbeimmobilien kann die Höhe auf bis zu 100 Meter steigen. Die gesetzliche Obergrenze in Deutschland liegt bei 120 Metern. In der Praxis reichen für die meisten Wohnimmobilien jedoch deutlich niedrigere Flughöhen – das sorgt für schärfere Bilder mit mehr Details.

Das hängt vom Standort ab. Grundsätzlich muss jeder Drohnenpilot beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) registriert sein und eine Haftpflichtversicherung nachweisen. In vielen Wohngebieten gilt zudem ein Flugverbot für Drohnen mit Kamera – hier ist eine Ausnahmegenehmigung der Landesluftfahrtbehörde erforderlich. In München und anderen Großstädten gibt es zusätzliche Einschränkungen durch Flughafennähe und Kontrollzonen. Professionelle Drohnendienstleister wie Freedome Pictures verfügen über alle notwendigen Genehmigungen der Regierung von Oberbayern und kümmern sich um die Formalitäten. Als Auftraggeber müssen Sie lediglich sicherstellen, dass Sie die Zustimmung des Grundstückseigentümers haben – bei Ihrer eigenen Immobilie ist das natürlich kein Problem.

Den größten Mehrwert bieten Luftaufnahmen bei Immobilien, deren Stärken sich vom Boden aus schlecht fotografieren lassen. Dazu gehören Häuser mit großem Grundstück, parkähnlichem Garten oder Pool – diese Flächen wirken aus der Luft deutlich eindrucksvoller als auf Bodenfotos. Auch Immobilien in besonderer Lage profitieren: Ein Haus am Waldrand, mit Bergblick oder in Seenähe entfaltet seinen Reiz erst aus der Vogelperspektive. Bei Mehrfamilienhäusern oder Wohnanlagen helfen Senkrechtluftbilder, die Aufteilung der Gebäude und Außenflächen zu zeigen. Weniger sinnvoll sind Drohnenaufnahmen bei Reihenhäusern ohne Garten oder Eigentumswohnungen in städtischer Blockbebauung – hier reichen klassische Außenaufnahmen oft aus.

Thomas Thaler

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